Interview mit Oliver Domröse, Autor und Blogger

Oliver kenne ich persönlich. Wir haben uns beim Treffen in einer HSP-Gruppe kennengelernt. Er ist selbständiger Blogger und Autor des Buches „Der sanfte Krieger“. Es ist das erste deutschsprachige Buch über hochsensible Männer. Seit 2014 stehen wir in regelmäßigem Kontakt und tauschen uns über unsere Autorentätigkeit aus.

F: Lieber Oliver, stelle Dich bitte kurz unseren Lesern vor. Wer bist Du? Was machst Du beruflich?

A: Sehr gerne Sylvia. Zunächst einmal recht herzlichen Dank für die Einladung. Mein Name ist Oliver Domröse, ich bin 37 Jahre alt, wohne am schönen Bodensee und bin seit letztem Dezember als selbständiger Autor und Blogger tätig. Auf meinem Blog (simplyfeellit.de) und in meinem ersten Buch (Der sanfte Krieger) interpretiere ich die Themen Hochsensibilität und Mann-Sein für unsere heutige Zeit. Zwei Themen, die mir aus meiner eigenen Biographie heraus sehr am Herzen liegen.

 

F: Wann hast Du zum ersten Mal wahrgenommen, dass Du anders und empfindsamer bist? Wie erging es Dir mit dieser Erkenntnis?

A: Im Grunde habe ich schon seit meinen frühesten Kindheitstagen gemerkt, dass ich „anders“ bin. Ich war ein sehr introvertiertes, schüchternes Kind. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Kindergartentag, der war ganz schlimm für mich. Dass erste Mal weg aus dem vertrauten Umfeld, so viele neue Eindrücke, Kinder, Menschen, Anforderungen. Nur unter Tränen habe ich mich von meiner Mutter gelöst, die Erzieherin musste viel Überredungskunst aufwenden. Ich war immer recht still und sprach leise, es dauerte eine Zeit lang, bevor ich mich anderen Kindern zum Spielen anschloss. So ging das die nächsten Jahre weiter. Wenn ich mich aber wohl fühlte, in der Umgebung und mit den Menschen um mich herum, blühte ich auf, öffnete mich (was typisch für Hochsensible ist, wie ich heute weiß). Auf einmal war ich fröhlich und aufgeweckt. Ich erinnere mich an einen Grundschullehrer, es mag in der 4. Klasse gewesen sein. In dieser Zeit bildete sich ein Satz heraus, der mir mehrfach von ihm etwas aufziehend unter die Nase gerieben wurde. Ich weiß nicht mehr in welchem Kontext er entstanden ist, jedenfalls war dieser Satz: „Der Oliver redet wie ein Wasserfall!“

Meine Mutter zog mich noch Jahre später mit diesem Satz auf. Ich empfand das als nicht so lustig, weil ich mich nicht verstanden fühlte, oder anders, es in diesen, seltenen Momenten einfach „natürlich“ aus mir heraus sprudelte und ich dafür Spott erntete, wenn auch als „Ironie“ verpackt. Daran mag man erkennen, dass ich mich oft unverstanden fühlte. Ich saß oft alleine in meinem Zimmer und grübelte über mich und die Welt nach. Als ich anfing lesen zu lernen, entdeckte ich die Welt der Bücher für mich, ein ganz neuer Kosmos erschloss sich dadurch für mich. Nun konnte ich abtauchen in eine andere Welt, in die Welt der Geschichten und Phantasien, und damit  weg von der unverstandenen Alltagswelt. Bücher von TKKG und die drei Fragezeichen waren meine ersten Leseerfahrungen.

Besonders schmerzlich empfand ich meine erhöhte Empfindsamkeit während der Pubertät. Ich interessierte mich wenig für die üblichen Interessen in diesem Alter: Fußball, Angeln, in Gruppen abhängen, Alkohol trinken und mit Mädchen flirten – für all das fehlte mir entweder das Interesse, dass Selbstvertrauen oder die Leichtigkeit. Ich hatte eine Handvoll ausgewählter Freunde, ging auf Discoabende (später sogar mit eigenem Moped) und trank auch gelegentlich Alkohol – das schon. Doch als ruhiger, beobachtender und verpickelter Junge war ich für das andere Geschlecht recht uninteressant. Ich wollte unbedingt dazugehören und hing somit mit Jungs ab, die ich heimlich bewunderte, und sie mich dafür im Gegenzug oftmals vor anderen verspotteten. Das war natürlich für meinen Selbstwert nicht gerade förderlich. Hinzu kam ein katholisch angehauchtes Elternhaus, mit entsprechend strengen Verhaltensregeln und Restriktionen.

So bildete sich bei mir immer mehr der unbewusste und innerlich gesprochene (Glaubens-)Satz „Ich bin falsch“ heraus. Ich dachte, ich wäre verkehrt, zu empfindlich, zu sensibel, nicht gemacht für diese Welt, keiner versteht mich. Den einzigen Trost fand ich in Büchern und in ausgiebigen Aufenthalten in der Natur. Mir fehlten der Bezugsrahmen und auch die Bezugsperson für so etwas wie ein Verständnis für meine sensible Ader, was zur damaligen Zeit, in den 80er Jahren, noch völlig unbekannt war. Es konnte nur an mir liegen, ich müsse mich nur ändern, um so zu werden, wie die anderen, um dazuzugehören und ein „normales“ Leben zu führen und sofort hätte ich glückliches und „normales“ Leben – bildete ich mir ein. So verschlang ich Bücher mit Titeln wie „So stärken sie ihr Selbstbewusstsein“ oder „So werden Sie erfolgreich“. Wie man sich denken, alles mit mäßigen Erfolg. Mit diesem angeknacksten Selbstwertgefühl ging ich die nächsten Jahren durchs Leben, durch meine Lehrzeit, durch meinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr und durch meine ersten Jahre im Berufsleben.

 

Auf diesem Bild siehst Du Oliver, mich und meinen Mann Arno bei einem entspannten Treffen in Überlingen am Bodensee. Dort gibt es wunderschöne, alte Bäume.

F: Hast Du manchmal daran gezweifelt, hochsensibel zu sein?

A: Vor allem habe ich an mir gezweifelt, wie eben beschrieben. Der Begriff hochsensibel war für mich jahrelang völlig unbekannt. In den letzten Jahren hatte ich ihn immer wieder mal in Büchern oder im Internet aufgeschnappt, aber dem Begriff nie nähere Bedeutung geschenkt. Ich ging immer noch davon aus, dass ich „lediglich“ an einem zu geringen Selbstwertgefühl litt – und das ich dies irgendwann heilen bzw. verbessern könnte. Als ich mich dann im Sommer 2014 nach einem sehr schmerzhaften Beziehungsende noch einmal intensiv mit mir und meinen Themen beschäftigen musste, stolperte ich erneut über den Begriff Hochsensibilität im Netz. Ich klickte mich durch einen Online-Test und las mein erstes Buch über Hochsensibilität – und Peng! Nun wurde mir so einiges klar aus den letzten Jahren. Auf jeder Seite des Buches fand ich mich wieder, machte mir Randnotizen und Unterstreichungen. Es war wie eine Offenbarung für mich. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich vollends verstanden – alleine diese Erkenntnis verschaffte mir mehr inneren Frieden als all die Bestrebungen der letzten Jahre.

So kann ich heute sagen, seit diesem neu gewonnenen Verständnis, das ja erst zwei Jahre her ist, habe ich nicht mehr an mir und meiner sensiblen Veranlagung gezweifelt. Natürlich plagen mich immer wieder mal  Selbstzweifel – wie jeden. Außerdem bin ich nicht immer einfach, habe meine Ecken und Kanten – wiederum wie jeder. Dass ich aber von Grund auf verkehrt bin, nicht für diese Welt gemacht bin, mich ändern müsse, um glücklich zu werden –  dieses Gefühl hat aufgehört. Ich habe aufgehört gegen mich und meine Natur anzukämpfen, weil ich verstanden habe, dass dies reine Energieverschwendung ist!

Ich bin anders als der Durchschnitt, was meine Wahrnehmungsfähigkeit und Gefühlsintensität angeht, ich habe keine (psychische) Krankheit und ich werde mit dieser Begabung für die Welt gebraucht – diese tiefe innere Überzeugung ist an Stelle der alten Selbstzweifel getreten. Ich bin davon überzeugt, dass sich die Evolution, die Natur oder Gott, wie auch immer man diese Kraft nennen mag, sich bei der Erschaffung von besonders feinfühligen und empfindsamen Wesen einer Spezies etwas gedacht hat – es kein Zufall ist. Das soll nicht bedeuten, dass ich mich, oder uns Hochsensible, als eine auserwählte oder höher gestellte Gruppe ansehe, aber eben auch nicht, dass wir unwichtig wären. Wir werden gebraucht und jeder von uns sollte aus seiner Mitte heraus seinen individuellen Beitrag für die Gemeinschaft und das große Ganze leisten. Dies ist meine neugewonnene Überzeugung und Lebenshaltung.

 

F: Wie würdest Du Deine Feinfühligkeit am ehesten bezeichnen? 

A: In drei Worten ausgedrückt würde ich meine Hochsensibilität als Feinfühligkeit, Empfindungsvermögen und gesteigerter Sinneswahrnehmung bezeichnen. Ich fange mal mit der Sinneswahrnehmung an. Bei mir macht sich das an einem ausgeprägten Geruchs- und Hörsinn bemerkbar. Ich reagiere auf subtiler Ebene sehr stark auf Gerüche und Geräusche – egal ob in angenehmer oder unangenehmer Weise. Gerade zum Beispiel, beim Tippen dieser Zeilen, höre ich mir auf meinem Macbook über Kopfhörer Film-Soundtracks an. Das hilft mir beim Schreiben, beim Finden der Worte und meiner Gefühle. Ich bin „abgestöpselt“ von der Außenwelt und kann dadurch ganz in meine Innenwelt abtauchen – zeitweise Gänsehaut nicht ausgeschlossen. Wie gerade beim Anhören des Soundtracks von „Fluch der Karibik“. Bombastisch!

In den letzten zwei Jahren konnte ich zudem feststellen, dass sich meine hochsensible Ader insbesondere im sozialen und zwischenmenschlichen Bereich bemerkbar macht. Ich besitze eine sehr feine Antenne für zwischenmenschliche Schwingungen und Charakterstrukturen. Ich spüre es beispielsweise sofort, wenn mich mein Gegenüber anlügt. Des Weiteren erkenne ich relativ schnell den wahren Charakter hinter den üblichen Maskenspiel im Alltag. Konkreter gesagt: Ich spüre sehr schnell, ob mein Gesprächspartner mit sich im Reinen ist, oder ob er sich selbst und seinem Umfeld etwas vorspielt (oder vorlügt). Gepaart mit meinem angelesenen, psychologischen Wissen der letzten Jahre habe ich einen Blick für die dahinterliegenden Beweggründe von Menschen entwickelt, mit denen ich zu tun habe. Man könnte mich eventuell so etwas wie einen „zwischenmenschlichen Seismographen“ in einer sozialen Gruppe nennen.

Abgerundet wird mein hochsensibles Persönlichkeitsprofil mit einem ausgeprägten Gerechtigkeits- und Verantwortungssinn, was sich nicht zuletzt durch meinen veganen und minimalistischen Lebensstil ausdrückt.

F: Welche Herausforderungen müssen – Deiner Meinung nach – hochsensible Männer in unserer modernen Gesellschaft meistern?

A:  Ich glaube, dass Wichtigste für uns feinfühligen Männer ist es, anzuerkennen, dass wir mit unserer feinen, empathischen und verständnisvollen Ader in unserer modernen Zeit gebraucht werden. Mehr denn je! In einer Gesellschaft, in der sich alles über Selbstdarstellung, Selbstoptimierung und Schein dreht, in der der Schlachtruf lautet „Ich! Ich! Ich!“ , ist dies sicherlich keine leichte Aufgabe. Wir hochsensiblen Männer sehnen uns nach Tiefe, Verständnis, Miteinander und Herz. Vor diesem Hintergrund wäre die erste wichtige Herausforderung, uns mit unserer sensiblen Ader anzufreunden, uns ganz und gar mit ihr auseinanderzusetzen, uns mit anderen feinfühligen und tiefgründigen Männern auszutauschen. All dies schafft Selbstvertrauen, Gelassenheit und Zuversicht.

Wie so oft – typisch hochsensibel – versuche ich beide Seiten zu sehen. Insofern kann ich unserer „Ich-Gesellschaft“ sogar etwas abgewinnen. Oftmals ist es nämlich so, dass wir feinfühligen Männer in einer gewissen passiven Lethargie verweilen. Wir entschuldigen uns zu oft, sagen zu oft Ja und Amen zu allem, trauen uns nichts zu, stempeln unsere Leistungen als unbedeutend ab, leben in zu großer Abhängigkeit zu anderen (z.B. Partnerin). Die sensible Seite unserer Männlichkeit bringt eine gewisse Lethargie, Passivität und mitunter Orientierungslosigkeit mit sich, wie ich aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Um auf die „Ich-Gesellschaft“ zurückzukommen: für unseren (stabilen) Selbstwert ist ein gewisser Grad an Selbstliebe und gesundem Egoismus unabdingbar.

Narzissmus ist das Modewort unserer  Zeit, einige meinen sogar, es ist die Leitneurose unserer modernen Gesellschaft. Man muss hier sehr genau hinschauen. Natürlich gibt es viele Egomanen und Egozentriker, unter denen wir leiden oder gelitten haben, die einem die Lebensenergie rauben, einem das Leben wahrlich zur Hölle machen können. Ich glaube aber, dass wir hochsensiblen Männern uns darüber nicht zu viele Gedanken machen brauchen, wenn wir lernen, öfters „Ich“ zu sagen. Für uns einzustehen und das glasklar zu kommunizieren – zunächst einmal ohne Rücksicht, was der andere will. Das mag sich krass anhören. Was ich meine: In erster Linie geht es darum, unsere Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken, in allen Lebensbereichen, ohne gleich zu erwarten, dass diese erfüllt werden. Das Ausdrücken, Aussprechen, darum geht’s. Weil wir sensiblen Männer uns das meist jahrelang nicht getraut haben!

Raus aus der Passivität: uns zeigen, unsere Meinung vertreten, auch Konflikte mal aushalten. Um beispielsweise unserer Partnerin zu sagen, wo meine Grenzen liegen, was ich mir wünsche – egal, ob es sich dabei um sexuelle Phantasien handelt, oder dem Wunsch fürs Abendessen. Genau das meine ich damit, wenn ich in meinen Texten und Büchern von konstruktiver Aggression – oder einfach mehr Durchsetzungsvermögen – spreche. Mit reiner Passivität und Ja und Amen sagen zu allem und jedem (=Softie) ist letztlich keinem gedient. Keine Frau wünscht sich einen ausschließlichen Softie (ebenso wenig wie einen Macho). Ohne konstruktive Aggression empfinden wir sensiblen Männer uns zunehmend als „unmännlich“.

Insofern halte ich es für uns sensible Männer in unserer modernen Zeit neben der bedingungslosen Selbstannahme unserer feinfühligen Ader mindestens für genauso wichtig, sich dem kraftvollen, archaischen, durchsetzungsstarken Anteil in uns zuzuwenden und diesen mehr zu erwecken und zu leben. Erst mit dieser neu gewonnenen Zentrierung und inneren Ausrichtung (kraftvoll und sanft zugleich) ist es uns hochsensiblen Männern möglich, unseren Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Uns einzubringen, mit unseren Ideen, Ansätzen und Überzeugungen – und diese letztlich auch zu vertreten. Dies halte ich für eine der wichtigsten Aufgaben von uns feinfühligen Männern in unserer Zeit, die oftmals schmerzlich eine gewisse menschliche Nähe und Wärme vermissen lässt. Doch dies geht nur, indem wir Rückgrat und Herz gleichzeitig entwickeln!

F: Wie kam es zu der Entscheidung, Dich als Autor selbständig zu machen?

A: Dies war keine sofortige Entscheidung, eher ein langer Entwicklungsprozess, mit einigen Rückschlägen. Eine lange Geschichte.

Die ersten Gedanken, irgendetwas mit Sprache zu machen, hatte ich bereits als Jugendlicher. Wie erwähnt, war ich eine Leseratte. Mich faszinierte die Sprache, ein gelungener Satz, der einen so fesselt, dass man das Buch nicht mehr zur Seite legen konnte. Irgendwann stieg in mir die Überzeugung auf: das kannst du auch! Aber bis es soweit war gingen noch einige Jahre ins Land.

Im Jahre 2009 wagte ich den großen Absprung aus meinem bürgerlichen und (scheinbar) sicheren Leben. Ich nahm mir eine berufliche Auszeit und gab dafür alles auf: Job, Wohnung, Auto, Besitz. Im Gegenzug erhielt ich die große Freiheit und Weite, nach der ich mich all die Jahre gesehnt hatte, über die ich so oft gelesen hatte. Ich reiste über 10.000 Km mit meinem Reiserad durch Europa, flog für jeweils vier Monate nach Japan und Indien. Anfang 2012 neigte sich mein Erspartes dem Ende zu. Ich musste eine Entscheidung treffen. Zurück in einen geregelten 40-Stunden-Job kam für mich nicht in Frage. Dafür hatte sich mein Horizont zu stark erweitert. Viele Ideen spukten zu dieser Zeit in meinem Kopf herum: einfach weiterreisen, mich bei großen Magazinen als Reiseautor vorstellen, ein E-Book über meine Reiseerlebnisse schreiben, halbtags arbeiten und den Rest der Zeit fürs Schreiben aufbringen? Doch vieles war zu unausgegoren und zudem fiel ich nach meiner Rückkehr in ein seelisches Loch. Anpassungsschwierigkeiten an ein für drei Jahre zurückgelassenes System. Es passiert vielen Rückkehrern.

Ich zog nach Fürth und nannte mich tatsächlich auch in den ersten Monaten „freier Autor“. Ich hielt mich mit Halbtagsjobs über Wasser. Doch mir fehlte die zündende Idee, etwas, das aus mir heraus brannte – und zwar länger als nur für ein paar Monate. Ich gab die Idee, jemals vom Autorendasein leben zu können, auf. Im Herbst 2013 zog ich an den Bodensee und im Sommer 2014 fiel ich, wie bereits erwähnt, in eine tiefe seelische Krise. Aus dieser Krise heraus entstand die Idee und Leidenschaft über Hochsensibilität und Mann-Sein zu schreiben. Mir war klar, dass ich damit (zunächst) nicht meinen Lebensunterhalt beschreiten konnte, aber darum ging es mir auch nicht in erster Linie. Ich wollte einfach alles über diese beiden Themen in Erfahrung bringen und darüber berichten, meine Erfahrungen mit anderen teilen. Also eröffnete ich im April 2015 meinen Blog (simplyfeelit.de), auf dem ich fortan Beiträge über Hochsensibilität, Achtsamkeit, Mann-Sein und Persönlichkeitsentwicklung veröffentlichte.

Nachdem ich im Juni 2015 erneut arbeitslos wurde, musste ich mir Gedanken machen. Wollte ich so wie die letzten drei Jahre weiter machen: von einem Brötchenjob zum Nächsten? Oder hatte ich jetzt endlich den Mut und die Idee, meine Vision durchzuziehen, mich voll und ganz auf das Schreiben einzulassen, mit allen Risiken und Nebenwirkungen? Ja, flüsterte mir mein inneres Feuer zu. Mit dieser Überzeugung ging ich zu meiner Arbeitsvermittlerin. Nun hatte ich nicht nur eine Leidenschaft und ein Thema, über das ich schreiben wollte, sondern auch ein Konzept, das ich der Vermittlerin vorstellte. Und konnte sie von meiner Gründungsidee überzeugen, sodass ich einen sechsmonatigen Gründungszuschuss genehmigt bekam.

Der Rest ist Geschichte. Seit Dezember 2015 bin ich nun selbständiger Autor, Texter und Blogger. Mein Blog erfreut sich seit dem Launch im April 2015 wachsender Beliebtheit, im März 2016 veröffentlichte ich mein erstes Buch („Der sanfte Krieger“), das als E-Book und Taschenbuch vorliegt. Hochsensibilität und Mann-Sein sind nach wie vor meine Hauptthemen, für die ich brenne und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht. Im Gegenteil: Es öffnen sich gerade immer mehr Türen und ein subtiles Gefühl sagt mir, dass es jetzt erst richtig los geht!

Wenn man mich rückblickend fragen würde, was nach all den Zweifeln, Rückschlägen und Krisen, der entschiedene Faktor war, dass ich es endlich durchgezogen habe, würde ich sagen: Weil ich mich ganz und ganz darauf eingelassen habe, ohne Hintertür, ohne doppelten Boden, auch aus einer gewissen Not heraus, nach all dem Ausprobieren und Herumirren. Ich hab nichts anderes, darüber bin ich mir heute gewiss: Nehmt mir die Sprache und ich bin nackt!

 

F: Wie sieht Dein Berufsalltag als hochsensibler Selbständiger aus? Welche Vor- und Nachteile siehst du im Vergleich zu einem Leben als Angestellter?

A: Nun, ich befinde mich ja noch immer in der Aufbau- und Etablierungsphase als selbständiger Autor. Ich selbst rechne mit 2-3 Jahren, bis ich ausschließlich davon leben kann. Das heißt in der jetzigen Situation, dass ich zwei Nebenjobs habe, die mir meine Selbständigkeit mitfinanzieren. Der entscheidende Unterschied zu den all den Jobs der letzten Jahre liegt darin, dass ich jetzt ein Ziel und vor allem eine Vision vor Augen habe. Etwas, das mir Freude bereitet. Ich kann mir meine Zeit weitesgehend selbst einteilen und über das Schreiben, was mir am Herzen liegt.

Vor diesem Hintergrund gliedern sich meine Tage. Es gibt reine Schreibtage, wie der heutige, an denen ich mich schon morgens gleich an den Laptop setze und Sachen abarbeite. Abarbeiten hört sich etwas kühl an, nennen wir es deshalb kreativ tätig bin. Dafür stehe ich dann meist zwischen 7 und 8 Uhr auf. Dies kann ein neuer Blogbeitrag sein, ein Interview, Emails beantworten, ein Gastbeitrag oder der Klappentext für mein Taschenbuch. An den Vormittagen habe ich dafür die beste Energie. Administrative und technische Angelegenheiten (wie z.b. Arbeiten an WordPress, soziale Netzwerke checken) erledige ich gerne nachmittags oder abends. Dann gibt es die „unkreativen“ Tage, an denen ich  Geld verdiene. Das heißt, ich gehe einer meiner beiden Nebenjobs nach. Einer davon, der, der mir große Freude bereitet, ist als Rikschafahrer Stadtführungen in Konstanz anzubieten.

Die Vorteile meiner Selbständigkeit sehe ich eindeutig in einer eigenverantwortlichen und freien Arbeitseinteilung. Das hat mir schon immer gelegen und war mir wichtig. Es liegt ganz an mir. Ich kann mich an einem Mittwoch den halben Tag in ein Cafe oder an den See setzen und lesen, und dafür im Gegenzug den ganzen Sonntag durchschreiben. Oder umgekehrt. Dazu gehört selbstredend eine gehörige Portion Selbstdisziplin und Eigenmotivation, die, wenn man sich so umhört, nicht bei allen Freischaffenden automatisch vorhanden ist.

Der Nachteil im Vergleich zum Angestelltendasein ist der Klassiker: finanzielle Sicherheit. Ein nicht zu unterschätzendes Bedürfnis. Auch ich musste mich erst mit dieser Angst beschäftigen, was ich insbesondere auf meinen Radreisen lernte (wenig Geld, große Ziele). Wer nicht einen gewissen Mut für Risiko und Neuem mitbringt, gepaart mit einem tiefen Urvertrauen in die Prozesse des Lebens, der sollte sich, allen voran als Hochsensibler, die ja meist sehr sicherheitsbewusst sind, eine Selbstständigkeit gut überlegen.

 

F: Wie setzt Du Deine Stärken im Berufsleben ein?

A:  Wenn ich mir mein aktuelles Berufsleben anschaue, das ja sehr viel mit Sprache und Wörtern zu tun hat, würde ich sagen, dass meine Stärke darin liegt, in einem Text (oder auch Satz) Information und Gefühl zu vermitteln. Meine Stärke liegt darin, ein komplexes, wissenschaftliches Thema in einen authentischen und praxisnahen Text zu verpacken, der sich lebendig und flüssig liest, und der meist noch mit einigen Anekdoten aus meinem Alltagsleben gespickt ist. Storytelling nennt man das im journalistischen Bereich. Ich lasse die subjektive mit der objektiven Ebene verschmelzen, man könnte auch sagen: mein Herz mit meinem Verstand.

Im erweiterten Kontext hat mein Berufsleben ja auch mit Menschen zu tun. In absehbarer Zeit möchte ich zusätzlich zu meinen Texten auch (Männer-)Coachings anbieten. Erste Anfragen dazu gab es schon. Für ein professionelles Coaching fehlt mich sicherlich noch das eine oder andere Fachwissen (z.b. Gesprächsführung), was ich aber bisher feststellen konnte, ist meine Fähigkeit, mehrere Perspektiven einnehmen zu können. Nachdem ich mir Anliegen meines Gesprächspartners angehört habe, kann ich mich sehr gut in die Lage meines Gegenübers hineinversetzen (=Empathie). Ich beobachtete auch schon des Öfteren, dass ich ein Gespür für die verborgenen Motive und wahren Beweggründe meines Gegenübers habe, die ihm oftmals in dieser Form so noch nicht bewusst waren.

Mein bereits erwähnter ausgeprägter Gerechtigkeitssinn hilft mir beim Verfassen von Texten, die ein schwieriges Thema behandeln (wie z.B. die Stellung von Mann und Frau in unserer Zeit, Veganismus, etc.) nicht allzu ungerecht zu werden und eben alle Meinungen, Sichtweisen und Ansätze miteinzubeziehen.

 

F: Wie gehst Du mit dem Thema Perfektionismus um?

A: Ein schwieriges und gleichzeitig wichtigesThema. Gleich vorweg: Ja, ich bin ein Perfektionist. Ein Charakterzug, der, nach meinem Wissen, vielen Hochsensiblen sehr vertraut ist. Und der mir oftmals das Leben, und das Schreiben, nicht gerade einfacher macht. Ich habe mittlerweile verstanden, dass ein rigider Perfektionismus oftmals mit weniger schönen Erfahrungen aus der Kindheit zu tun hat. Bei mir selbst konnte ich feststellen, wenn ich ganz ehrlich bin, dass ein übertriebener Perfektionismus oftmals mit Angst vor Fehlern zu tun hat. Angst, etwas falsch zu machen, und damit weniger wert zu sein (im übertragenen Sinne steht eine wichtige Bezugsperson aus meiner Kindheit hinter mir und tadelt mich). Ein solch an den Tag gelegter Perfektionismus ist sicherlich für das eigene Wohlbefinden nicht förderlich. Man sollte sich die dahinterliegenden und übernommenen Glaubenssätze (wie z.B. „Ich bin falsch, weil …“) genau anschauen, und sich bewusst machen, dass wir heute erwachsene Individuen sind und uns nicht mehr vor einem Erziehungsberechtigten schämen oder rechtfertigen müssen. Genau darin übe ich mich immer wieder.

Mut zur Lücke und Mut zum Unperfekten, ist mein Credo. Dass es im Leben nichts Perfektes gibt und nebenbei das scheinbar Unvollständige oftmals seine ganz eigene Schönheit und Faszination ausstrahlt (die ganze Ästhetik und Philosophie des Zen-Buddhismus lebt davon). Auch dieser Ansatz hilft mir im Umgang mit einem lähmenden Perfektionismus immer wieder.

Schlussendlich versuche ich meine perfektionistische Ader nicht zu verteufeln, sondern ihr etwas Gutes abzugewinnen. Positiv betrachtet kann man Perfektionismus auch als Anlage für Gewissenhaftigkeit, Genauigkeit, Sorgfalt und Qualität übersetzen. Eigenschaften, die beim Verfassen meiner Artikel und Bücher sicher nicht von Nachteil sind und letztlich wohl auch zu meiner wachsenden Bekanntheit in der Hochsensibilitätsszene beigetragen haben.

 

Hochsensible Söhne

F: Was würdest Du gern Eltern von hochsensiblen Söhnen raten?

A: Zeigt Verständnis, Interesse, Aufmerksamkeit und vor allem Fingerspitzengefühl für die Bedürfnisse eures sensiblen Sohnes!

Seine Verschlossenheit, Schüchternheit und Empfindlichkeit sind nichts was man irgendwie behandeln oder therapieren müsste. Leider kommt es viel zu häufig vor, dass eine hochsensible Anlage nicht erkannt wird und stattdessen (fälschlicherweise) ein ADHS oder andere „Modeerkrankungen“ diagnostiziert werden. Ich bin kein Experte für ADHS, aber mein Gefühl sagt mir, dass hier viel zu oft Psychopharmaka verschrieben werden. ADHS bei Kindern ist mittlerweile ein riesiges Geschäft geworden, es geht hier um Milliarden von Euros. ADHS, zunächst einmal egal, ob bei Jungs oder Mädchen, ist vor allem ein nicht erkannter Hilfeschrei nach Aufmerksamkeit – nach Liebe! Nach allem, was ich darüber gelesen und gehört habe, habe ich mir diese Meinung gebildet.

Zurück zu den Söhnen. Jungs überhaupt – allen voran sensiblere und empfindlichere – fehlen in einer weitestgehend feminisierten Gesellschaft die männlichen Vorbilder und Prägungen.

Von der Mutter erhält ein Sohn den Wert und das (Ur-)Vertrauen ins Leben, im besten Fall. Vom Vater erhält er Orientierung,Regeln, Richtung, Mut, Durchsetzungsvermögen fürs Leben, ebenfalls im besten Fall. Deshalb sind Väter so wichtig, genauso wichtig wie die Mutter. Leider wachsen heutzutage viele Jungs ohne Vater auf, was ich aus eigener Beobachtung im Bekanntenkreis bestätigen kann. Auch war ich schon mit allein erziehenden Müttern zusammen. Beschäftigt euch mit euren Söhnen, ihr Väter – egal ob in einer Ehe oder getrennt lebend von den Müttern. Es geht nicht darum, dass ihr ein perfekter Vater werdet, so etwas gibt es nicht. Traut euch, auch Fehler zu machen. Das Wichtigste ist die Beziehung zu euren Söhnen, eure Authentizität. Insbesondere ein sensibler Sohn merkt sofort, wenn der Vater nicht aufrichtig ist, ihm etwas vorspielt. Seid echt, zeigt euch als Menschen, mit Macken, Gefühlen und Fehlern. Natürlich sollt ihr diese nicht unreflektiert rauslassen, aber auch nicht zwanghaft verbergen.
Ein Sohn möchte von seinen Eltern gesehen und gespiegelt werden, er möchte von ihnen Anerkennung erhalten, für seine Leistung gelobt werden. Dies gilt umso mehr für sensible Kinder.

Väter, geht mit euren Söhnen angeln, zelten, Fußball spielen, in die Berge wandern, begleitet ihn auf Wettkämpfe, erlebt zusammen ein Abenteuer, redet mit ihm über Frauen, verbringe viel Zeit mit ihm – alleine – ohne die Mutter. Spreche mit ihm, wenn dein sensibler Sohn mal wieder traurig, niedergeschlagen oder verschlossen wirkt. Biete dich zumindest als Gesprächspartner an. Zeige und erkläre ihm aber auch Grenzen und Regel, direkt, aber nicht harsch oder gar gewalttätig. Ein Sohn, auch ein sehr sensibler, versteht das, ja, er fordert sogar ab einem gewissen Alter diese Grenzen und Regeln von dir als Vater ein, er testet dich, er testet, wie weit er mit dir gehen kann. Durch all diese Handlungen drückst du deine (männliche) Liebe zu deinem Sohn aus – mehr durch Taten als durch Worte! Es geht vor allem um Beziehung, die von Respekt, Vertrauen und Zuverlässigkeit geprägt ist, als um Erziehung.

 

 

F: Welche Vorbilder hast Du?

A:  Oh, da gibt es eine Menge. Ich versuche mich kurz zu halten.

Im schriftstellerischen Bereich sind das Hermann Hesse, Haruki Murakami, Michel Houellebecq und der Reiseautor Andreas Altmann. Von letzterem stammt das Satz: „Sprache eben, die den Zuhörer klüger macht und beschwingt. Inhalt und Form, eines so wichtig wie das andere“. An Altmann fasziniert mich vor allem auch seine Biographie und Werdegang als Autor.

Im geistigen und spirituellen Kontext wäre hier zu aller erst der amerikanische Philosoph und Bewusstseinsforscher Ken Wilber zu nennen. Seine integrale Theorie beeinflußt mein Denken und meine Arbeit nachhaltig. Außerdem der Tantralehrer David Deida, der deutsche Zen-Meister Muho Nölke, in dessen Zen-Kloster in Japan ich 2010 für zehn Tage lebte, die Männerautoren und Trainer Björn Thorsten Leimbach, Sharan Gärtner und Christian Bliss, sowie die Reform-Pioniere im Bereich Erziehung Gerald Hüther, Andre Stern und Jesper Jul.

Im psychologischen und therapeutischen Kontext beeinflussen mich seit Jahren die Werke solcher Größen wie Sigmund Freud, C.G.Jung, Carl Rogers, Erich Fromm und Viktor E. Frankl. Die beiden neuzeitlichen Coaches und Lehrer Veit Lindau und Sebastian Gronbach faszinieren mich mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ebenfalls. Last but not least: der Ökopionier und Integrale-Unternehmer Fritz Bläuel, durch den ich erst mit der integralen Theorie in Berührung kam.

 

F: Welche Herausforderungen hast Du beim Buchschreiben gemeistert? Gab es auch Tiefpunkte?

A: Oh ja, die gab es!
Meine größte Herausforderung war überhaupt erst einmal ein Thema zu finden, das für ein ganzes Buch reichen würde. Der entscheidende Impuls dazu kam mit der Einladung zum ersten Online-Hochsensibilitätskongress im deutschsprachigen Raum. Lena und Camilo, die Veranstalter, fragten mich zum Thema Mann-Sein und Hochsensibilität an.

Mein erstes Buch, mein erster Schreibprozess. Ich war aufgeregt und war mir zu Beginn gar nicht sicher, ob ich das Buch jemals fertig kriegen würde. Männlichkeit und Hochsensibilität, das war das grob umrissene Thema. Ziemlich lange saß ich an der inhaltlichen Struktur des Buches. Als das Inhaltsverzeichnis endlich fertig war, fiel mir der Einstieg in den anschließenden Schreibprozess relativ leicht. Ich konnte mich an meiner festgelegten Struktur orientieren.

An einem trüben Dezembertag im Winter 2015 tippte ich die ersten Zeilen der Einleitung. Die folgenden drei Monate waren von einer intensiven Schreibzeit geprägt. Es gab Tage, an denen floss es nur so, ich war im berüchtigten Schreibflow. Dann gab es wieder Tage, an denen ich stundenlang vor dem Laptop saß und nichts produktives zu Wege brachte, eine Schreibblockade. Ich war motivationslos und hätte das Buch am liebsten eingestapft. Manchmal verzweifelte ich fast daran, bekam es mit der Angst, setzte mich unter Druck und zweifelte überhaupt an meiner Fähigkeit, etwas Qualitatives aufs Papier zu bringen. Nachdem die Rohfassung endlich fertig war, überarbeitete ich das Manuskript einige Male, feilte immer wieder an den Sätzen oder kürzte ganze Passagen. Dieser Korrekturprozess setzte sich bis kurz vor der Freigabe bei Amazon fort. Mein erwähnter Perfektionismus lässt grüßen.
In diesen drei Monaten war ich von dem Buchprojekt vollständig absorbiert. Glücklicherweise hatte ich die Zeit und auch die finanziellen Mittel mich jeden Tag ganz dem Schreiben zu widmen.

Insofern, ja, es gab so einige Herausforderungen zu meistern und eben so viele Tiefpunkte. Heute weiß ich, dass diese Auf und Abs während eines Schreibprozesses relativ normal sind und sie jeder Autor oder Schriftsteller kennt. Mit einigen Abstand bin ich heute sogar ganz zufrieden mit dem Buch. Letztlich kann ich nur hoffen, dass es sich für die Leser gelohnt hat.

 

F: Welche drei Herzens-Botschaften würdest Du unseren hochsensiblen Lesern mit auf den Weg geben?

A:

1)  Sei ehrlich. Zu dir selbst und deinem Umfeld, was deine feinfühlige Veranlagung, Ängste, Verletzungen und Träume angeht.
2)  Bleibe dir treu und setze Grenzen. Traue dich vor überfordernden Personen und Situationen zu distanzieren, höre auf deine Intuition und Wahrnehmung, lebe eine konstruktive Aggression, die dir mehr Durchsetzungsvermögen und Klarheit verschafft.
3)  Finde deine Lebensvision. Erforsche deine Leidenschaften, Interessen, Hobbys, Talente und Begabungen. Bringe dich anschließend mit deinem individuellen Beitrag in die Gemeinschaft ein. Du wirst damit gebraucht!

Lieber Oliver,

vielen Dank für dieses inspirierende Interview. Ich hoffe, Du konntest damit vielen hochsensiblen Männern Mut machen, ihren eigenen Weg zu gehen. Ich wünsche Dir viel Erfolg für Deinen Blog und alle Deine Projekte.

Sylvia Harke

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Sylvia Harke

Sylvia Harke

Hallo, Du liest hier meinen Blog zum Thema Hochsensibilität. Ich bin Buchautorin, selbst hochsensibel, Coach und Dipl.-Psychologin. Ich arbeite freiberuflich als Seelen-Dolmetscherin und Schriftstellerin. Mit einer selbständigen Tätigkeit verwirkliche ich meinen Traum von einem selbstbestimmten, kreativen Leben. Ich schreibe über Hochsensibilität, Sensitivität, Erfolg, Beziehungen, Talententwicklung, Kreativität, Selbstverwirklichung und Psychologie.

Hier erfährst Du mehr über mich und meinen persönlichen Weg.

Nachweis Beitragsbilder: Oliver Domröse, Shutterstock: 388832170, wavebreakmedia,  shutterstock 94123525, Everett Collection

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