Jedes Jahr gehen wir durch die Rhythmen der Natur und am 21. Dezember erwartet uns die Wintersonnenwende. Sie ist das Gegenstück zur Sommensonnenwende. Am 21. Dezember erleben wir die längste Nacht des Jahres. Es ist traditionell die Zeit des Rückzugs, der Rituale, Meditationen und Gebete. Der kürzeste Tag im Jahr und die längste Nacht sind der Beginn der Winterzeit.

Unser christliches Weihnachtsfest am 24.12. wurde in diese uralten, keltischen Traditionen eingebettet. Darin spielt die Geburt des Christus die Hauptrolle, hier wird das Licht in die Dunkelheit geboren. Deshalb zünden wir in dieser dunklen Zeit auch so gern Kerzen an.

Schon am ersten Weihnachtsfeiertag, am 25. Dezember, beginnen die Rauhnächte. Das sind die Tage des Übergangs, andere sprechen auch von den Tagen des dreizehnten Mondes. Dies geht zurück auf alte Kulturen, die noch einen Mondkalender besaßen.  Uralte Kraftorte – wie zum Beispiel Stonehenge in England – markieren mit ihren Steinen die Position der Sonne zur Wintersonnenwende.

Wir bereiten uns meist in dieser Rückzugsphase auf das neue Jahr vor. Und dafür sind die Feiertage zwischen Weihnachten und den heiligen Dreikönigen am 6. Januar immer ideal.

Vielleicht stellst Du Dir auch folgende Fragen?

  • Wie geht es beruflich weiter?
  • Was ist mir wichtig für meine Familie?
  • Was ist eigentlich der Sinn meines Lebens?
  • Warum bin ich hier?
  • Was will ich eigentlich?
  • Welche kreativen und spirituellen Ziele habe ich für das kommende Jahr?
  • Welche Sehnsucht drängt nach Erfüllung?
  • Was sind meine Visionen und Ziele für 2019?

 

Zur Einstimmung auf die Rauhnächte habe ich Dir hier ein wundervolles Video der schwedischen Künstlerin Jonna Jinton eingefügt.