Tagebuch, Gedanken & Neuigkeiten von mir

 

Diese Seite werde ich nun ab August 2017 regelmäßig mit einigen meiner Gedankengänge füllen. Ich möchte meine persönlichen Überlegungen, Beobachtungen, Gedanken und Gefühle mit Dir teilen. Dieses Tagebuch spiegelt das wieder, was mich gerade beschäftigt und wie sich unser Angebot in der hsp academy weiterentwickelt. Ich freue mich auf Deine Kommentare und auf einen Gedankenaustausch. 

08.03.2018 Heute ist der internationale Frauentag. 
Brauchen wir so einen Tag überhaupt noch, 
oder ist das schon kalter Kaffee?

 

Die Antwort ist JA!

Heute war ich im Bus unterwegs und saß mit drei jungen Mädchen zusammen, sie waren zwischen 16 und 17 Jahren alt. Abgesehen davon, dass sie im Dauerkichermodus waren, was ich von früher noch kenne, erstaunte mich, wie tough sie waren. Mädchen der heutigen Zeit, wie diese, suchen nicht nach der großen Liebe. Sie gaben vor, auch nur zu spielen mit den Jungs, aber erzählten teilweise von heftigen Stalking-Fällen und körperlichen Auseinandersetzungen an der Schule und welche Narben sie noch heute davon auf der Haut hatten!

Auf den ersten Blick wirkten sie wirklich stark, doch tief in meinem Herzen spürte ich, dass sie kaum eine Chance hatten, ihre sensitive Seite zu leben, diese mussten sie besser verstecken: hinter Rauchen, Party und Coolness. Diese neue Generation wirkt so aufgeklärt, so unabhängig, aber ich vermisse die Reinheit, das Urweibliche und Feinfühlige.

Dennoch gab es einen Lichtblitz. Eine von ihnen, sie wirkte auf mich am reifsten, erzählte, dass sie nun Vegetarierin, nein Veganerin geworden sei und keine Drogen mehr nehme. Das Mitgefühl für die Tiere ist da! Da freute ich mich sehr, denn es besteht noch Hoffnung. Hinter dieser Fassade ist immer noch Gefühl da.

Ich hoffe, dass die jungen Frauen unserer modernen Zeit jenseits des Handys und jenseits von Shoppingtouren und coolen Sprüchen irgendwie noch zu ihrer tiefen Weiblichkeit und Empfindungsfähigkeit finden werden.

 

Vor einigen Monaten gab ich ein Interview auf dem Blog

„Sinn des Lebens 24“ 

 

von Markus Hofelich zu meinem neuesten Buch für hochsensible Frauen. Daraus zitiere ich hier noch ein paar wesentliche Gedanken:

„Ich bin überzeugt, dass Frauen der Neuzeit ebenso Ermutigung brauchen, um ihre weibliche Kraft anzunehmen wie noch in den 60-er Jahren, als die Frauenbewegung so richtig in Fahrt kam. Trotz all unserer modernen Errungenschaften für die Rechte der Frauen, steckt unter der Hochglanzoberfläche unserer modernen Zeit noch immer viel Verunsicherung, mangelndes Selbstwertgefühl und das Thema der Entfremdung vom eigenen Körper für Frauen.

Ich sehe keine Lösung darin, Frauen Männern gleich zu machen, sondern das Weibliche zu unterstützen, so dass Frauen authentisch und natürlich ihren Weg gehen können, ohne verhärten zu müssen. Das ist eine Form von Selbstentfremdung und keine Lösung für die Frauen der Moderne. Wir brauchen stattdessen wieder eine Hinwendung zu unseren uralten, fast vergessenen Wurzeln.

Wir leben in einer Welt, die weibliche Prinzipien, wie Gefühle, Intuition, Kreativität, Mütterlichkeit, Weichheit, Verletzlichkeit und Naturverbundenheit lächerlich macht, abwertet und ablehnt…

Sobald eine Frau ein Kind bekommt, hat sie es schwer im Berufsleben. Außerdem zählt Karriere mehr als Mutterschaft. Eine „Frau Dr. so und so“ wird mehr Anerkennung erhalten, als eine Hausfrau und Mutter ohne Berufsausübung.

Wenn Frauen sich ganz bewusst für die Kinder entscheiden und ihre Karriere erst mal auf Eis legen, gelten sie vielleicht als altbacken und unmodern.

Menschen, die Bäume umarmen, gelten allgemeinhin als „Spinner“. Ich tue das übrigens auch und empfinde dabei viel Freude, Frieden und Verbundenheit mit der Natur und dem Kosmos…

Zusammenfassend möchte ich sagen: Hochsensibilität ist eine weibliche Qualität. Sie ist in hochsensiblen Männern und Frauen gleichermaßen vorhanden, und findet leider zu wenig Wertschätzung in unserer von Maschinen und Logik geprägten Gesellschaft…

 

Hier geht´s zum vollständigen Artikel

 

Liebe Frauen:

Hört endlich auf, Eure Bedürfnisse hinten anzustellen.
Hört bitte auf, Euer Licht unter den Scheffel zu stellen.
Steht zu Eurer Empfindsamkeit und Weiblichkeit.
Bitte verschiebt nicht alles auf „später“.
Versteckt Euch nicht mehr hinter den Kindern.
Seid zufrieden mit Eurem Körper:
egal ob dick, dünn, groß oder klein.
Lasst Euer Herzens-Licht leuchten!
Seid es Euch wert, Liebe zu empfangen.
Hört bitte auf, zu konkurrieren, zu beneiden.
Fangt an, Euch zu verbünden, Euch gegenseitig zu unterstützten.

07.11.2017 ein wunderschöner Abend im Kreis der Frauen

Am Samstag, den 4.11.2017 war es endlich soweit. In einer gemütlichen Runde mit sieben Frauen habe ich mir den englischen Film „Things we don`t talk about. Womans Stories from the red tent.“ von Isadora Leidenfrost angeschaut. Dieses Mal mit deutschem Untertitel. Es war schon 2 oder 3 Jahre her, dass ich den Film gesehen hatte und somit auch für mich wieder eine sehr emotionale Erfahrung. Der Film vermittelt sehr lebendig die Frauenbewegung rund um das Rote Zelt aus den USA. Darin werden uralte Traditionen der Frauen aller Urvölker wieder wach gerufen. Das gemeinsame Treffen von Frauen in den sogenannten Mond- u. Menstruationshütten hatte weltweit Tradition und ist heute noch archäologisch nachweisbar. Doch die meisten weiblichen Tradtionen von spiritueller Verbundenheit, Austausch, Wertschätzung und Selbstermächtigung sind uns verloren gegangen. Der Film zeigt, wie heilsam diese Frauenkreise sein können und wie alle möglichen Tabu-Themen darin Platz finden.

Wir brauchen Frauenbewegungen dieser Art weltweit, auch bei uns. Viele Frauen fragten mich nach dem Film, wie es denn geschehen konnte, dass diese Traditionen verloren gegangen sind. Diese Frage ist leicht zu beantworten, aber nicht leicht zu verdauen, ich werde an späterer Stelle darüber noch einmal schreiben. Heute möchte ich jedoch noch die phantatischen Möglichkeiten solcher Gruppen aufzeigen. Nach dem Film habe ich für die Gruppe eine Entspannungseinheit angeleitet, damit die Teilnehmerinnen sich in Ruhe mit den Inhalten des Filmen noch einmal in eigene Welten vertiefen konnten. Ich konnte beobachten, wie tief die Bilder, Sätze, Klänge und Gesänge aus dem roten Zelt in die Herzen der Frauen eingesunken sind.

Wir erlebten später in der Sharing-Runde einen sehr authentischen, tiefen Austausch und eine wohlwollende Gemeinschaft. Eine Frau äußerte sogar den Gedanken, dass die Gruppen effektiver als Psychotherapie sein könnten. Ich selbst sehe darin auch eine große Chance und habe in meinem neuen Buch für hochsensible Frauen auch über die heilsame Kraft von Frauenkreisen geschrieben. Viele Frauen haben als Mädchen zu wenig Bemutterung erfahren, zu wenig Wärme und Geborgenheit. Deshalb sind viele erwachsene Frauen zu sehr damit beschäftigt, anderen zu geben, und vernachlässigen sich selbt. Es berührt mein Herz sehr zu sehen, wie heilsam diese Zirkel sind und ich werde selbst unter dem Begriff „Womans Wisdom Circle“ in naher Zukunft solche Kreise leiten. Es ist ein tiefes Wissen in mir und ein Gefühl des nach Hause Kommens.

Die Zeit ist reif für Zusammenkünfte unter Frauen, die nährend, unterstützend, heilsam, kreativ, spirituell, lustig und wertschätzend sind. Wir sollten uns von dem ständigen Wunsch nach Leistungsoptimierung verabschieden und stattdessen unser weibliches Naturell feiern, genießen und lernen zu entspannen. Das Weibliche ist kollektiv in meinen Augen noch immer geschwächt, da ist auch die Emanzipation (nach außen) bisher keine Lösung. Denn obwohl Frauen einem Beruf nachgehen und wählen dürfen, fehlt es doch Vielen im Inneren an Kraft und Selbstliebe.

Doch wir können aktiv daran etwas ändern, wenn wir Frauen uns zusammenschließen und uns von Herz zu Herz begegnen. Ich freue mich darauf.

Fortsetzung folgt…

 

25.08.17 Meine Liebe zum Wasser

Blick auf den Bodensee in Überlingen

Schon seit vielen Jahren habe ich an mir beobachtet, dass ich Wasser über alles liebe. Der Blick ins Blaue, die Weite, das Geräusch von Wellen und Wasser: das alles beruhigt meinen Geist, erfreut mein Herz, macht mich einfach glücklich. Ich kommer gerade zurück von unserem Urlaub und wir waren wieder einmal am Bodensee, der Ort, an dem ich schon viele Jahre gelebt habe und wo es mich immer wieder hinzieht.

Wasser ist ein phantastisches Element, das uns spiegelt. Ja, es kann sogar Informationen speichern. Ich habe den Eindruck, dass der Bodensee besonders gute Energie gespeichert hat. Es erfüllt mich jedes Mal mit einem unendlichen Glücksgefühl, wenn ich auf dieses Wasser blicken darf. Es ist ein Frieden dort, eine magische Energie.

Gleichzeitig mache ich mir viele Gedanken über die Umweltverschmutzung. Viele Presse-Artikel berichten derzeit über die Verschmutzung der Ozeane mit Plastikmüll und Mikroplastik. Die menschliche Zivilisation hat einen Punkt erreicht, an dem wir die Balance von Mutter Erde mehr als gestört haben. Das Gleichgewicht ist längst gekippt, immer mehr Umweltkatastrophen kommen ans Licht. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir alle bewusstere Entscheidungen treffen, Plastikmüll einsparen, zum Beispiel in dem wir Stoffbeutel zum Einkaufen mitnehmen, anstatt Plastikbeutel an der Kasse kaufen. Einige Einkaufsmärkte haben die Plastikbeutel sogar schon abgeschafft, das finde ich sehr gut.

Vor kurzem habe ich erfahren, dass es vom 14.-15. Oktober 2017 eine interdisziplinäre Konferenz zum Thema Wasser in Konstanz am Bodensee geben wird. „Drei-Länder-Wasserkongress 2017 ENERGETISIERTES UND INFORMIERTES WASSERER“ Es bewegt sich was am See. Im Jahr 2004 hatte ich selbst eine Wasserkonferenz in Überlingen am See in der Kurparkhalle organisiert. Interessant, letztlich dachte ich auch, es wird Zeit, dass wieder etwas mit Wasser am Bodensee geschieht.

Auch mit der Kraft unserer Herzensschwingung können wir einen Unterschied bewirken. Besonders die Bemühungen von Little Grandmother (Kiesha Crowther) inspirieren mich. Sie ruft in einem ihrer Videos dazu auf, Bergkristalle mit Liebe zu programmieren, um die schädlichen Wirkungen von Strahlung und Atomstrahlung zu neutralisieren. Dies geschieht durch das GEFÜHL der Liebe und Dankbarkeit, durch aufrichtige Gebete. Auf einer ihrer Reisen rund um die Welt platzierte sie sogar einige Kristalle in der Nähe von Fukushima, die ihr von hunderten Menschen aus vielen Ländern zugeschickt wurden.

Wasser spiegelt unsere Gefühle wieder. Deshalb ist es wohl ein Segen für gefühlsbetonte Menschen, am Wasser zu leben oder dort Urlaub zu machen. In meinem neuen Buch „Wenn Frauen zu viel spüren“ beschäftige ich mich u.a. mit dem Märchen „Die Kleine Seejungfrau“ von Hans Christian Andersen. Auch dort geht es um das große Wasser, um tiefe Gefühle und das Reich des Unterbewusstseins.

Was meinst Du?

Zum Abschluss möchte ich Dich bitten, hier einen Kommentar zu hinterlassen. Was hat Dir dieser Artikel gegeben? Welche Fragen beschäftigen Dich noch?

Bildnachweis: Beitragsbild: shutterstock: 43624036 von GQ

Sylvia Harke

Sylvia Harke

Hallo, Du liest hier meinen Blog zum Thema Hochsensibilität. Ich bin Buchautorin, selbst hochsensibel, Coach und Dipl.-Psychologin. Ich arbeite freiberuflich als Seelen-Dolmetscherin und Schriftstellerin. Mit einer selbständigen Tätigkeit verwirkliche ich meinen Traum von einem selbstbestimmten, kreativen Leben. Ich schreibe über Hochsensibilität, Sensitivität, Erfolg, Beziehungen, Talententwicklung, Kreativität, Selbstverwirklichung und Psychologie.

Hier erfährst Du mehr über mich und meinen persönlichen Weg.

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